Die italienische Küche

Ein paar Worte zur italienischen Küche 

Nudeln in den verschiedenen Formen und Zubereitungsarten gehören unbedingt zur italienischen Küche dazu, aber das weiß wohl jeder. Sie werden meist mit recht wenig Sosse, dem Sugo, serviert. Wenn ich in Deutschland über Pasta sprach kam oft- Ich will doch nicht nur Kohlehydrate essen! - Zu einem italienischen Essen gehöhren mindestends zwei Gänge, einer bestehend aus Nudeln, Reis, Gnocchi, Polenta oder ähnlichem, ein weiterer Gang in Form von Proteinhaltigen Lebensmitteln, Fisch, Fleisch, Eier, Hülsenfrüchten etc. in Kombination mit Gemüse, Salaten oder Obst. Dieses kann in Form von einem Antipasto, der Vorspeise, oder auch als zweiter Gang serviert werden. Wir haben oft bei Marina gegessen als wir sie bei den Arbeiten im Olivenhain unterstützt haben. Sie stellte immer auch die Salatschüssel auf den Tisch, alles noch im Rohzustand. Wer wollte, hat sich seinen Salat selbst auf dem Teller zubereitet. Essig und Öl, Salz und Pfeffer nach Geschmack. Fenchel, Blattsalate, Tomaten, Paprika, gebackene rote Bete etc. je nach Saison oder was der Garten hergibt. Dann gab es auch noch die Obstschale. Wir sollen doch keinen Skorbut kriegen meinte Marina. 

Hier findet ihr den Kurs mit dem ich italienisch gelernt habe.

Optimale Voraussetzungen für einen guten Geschmack sind hier, wie überall auf der Welt, saisonales und möglichst regionales Gemüse. Wir sind daran gewöhnt im Supermarkt alles und immer zu finden. Frische Tomaten schmecken im Winter und Frühling einfach nicht, und auch Zwiebeln haben ihre Ernte und Lagerzeiten. Da die Gemüsesaison im Süden anders liegen gebe ich bei jedem Rezept eine Jahreszeiten Empfehlung dazu 

Das Brot 

Brot wird in den meisten Teilen Italiens anders benutzt als in Deutschland. Das Frühstücksbrot oder Brötchen haben wir hier, ausser in Südtirol, nicht kennengelernt. Der deutschsprachige Teil Italiens kocht auch eher im deutschen /österreichischen Stil und die Brotsorten sind ähnlich. Das uns bekannte klassische Roggen oder Weizenmischbrot sind im restlichen Italien selten. Aber die verschiedenen Arten italienischer Brote sind nicht zu verachten und gehören unbedingt dazu! Es wird verwendet um in Soße getunkt zu werden oder vom Teller restliches Öl aufzunehmen. Statt Mittag oder Abendessen gibt es auch mal ein belegtes Brötchen, Butter darauf zu geben ist unüblich. Die übliche Grundzutat für die Backwaren ist Weichweizen, auch in der Vollkornvariante, in manchen Gegenden auch mit Maismehl kombiniert und in den unterschiedlichsten Formen und Größen, mit Hefe und Sauerteig. Die Vielfalt ist groß, jede Region hat seine eigene Spezialität. 

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